Kontonummern gibt’s nicht mehr, da muss ein neues Briefpapier her!

Der 1. Februar 2014 bedeutet das Ende der bisher verwendeten Kontonummer und Bankleitzahl. An ihre Stelle treten IBAN und BIC.

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Mit dieser Umstellung werden die Standards im gesamten Euro-Zahlungsverkehrsraum vereinheitlicht. Wir haben zu diesem Thema ein paar Fragen zusammengetragen und geben heute Antworten darauf:

Was sind IBAN und BIC?

IBAN ist die internationale Bankkontonummer (International Bank Account Number).  Die IBAN besteht aus einer 2-stelligen Länderkennung (für Österreich AT), einer 2-stelligen Prüfnummer, der 5-stelligen Bankleitzahl und der 11-stelligen Kontonummer. Und so kann das ganze dann aussehen: AT611904300234573201

BIC steht für „Bank Identifier Code“ und ist die eindeutige Kennung einer Bank, ähnlich der bisherigen Bankleitzahl. Der BIC kann so aussehen: RZOOAT2L680

Wo finde ich meine IBAN-/BIC-Daten

Ihre IBAN und BIC finden Sie auf Ihren Kontoauszügen, auf Ihrer Bankomatkarte oder in Ihrem Onlinebanking-Portal. Wenn Sie Hilfe brauchen, wenden Sie sich am besten an Ihre Hausbank.

Was muss ich alles umstellen?

Neben neuen Zahlscheinen, die Sie bei Ihrer Hausbank erhalten, ist vor allem die Aktualisierung der Geschäftspapiere wichtig. Damit Ihre Kunden Ihre Rechnungen bezahlen können, müssen spätestens mit 1. Februar 2014 die neuen Daten auf Ihrem Briefpapier stehen.

Außerdem müssen Lastschriften und die Kontodaten Ihrer Lieferanten umgestellt werden.

Was passiert, wenn ich bis 1. Februar 2014 die Umstellung nicht durchgeführt habe?

Den Banken ist es per Gesetz verboten, ab 1. Februar 2014 Überweisungen, die nicht den neuen Zahlungsverkehrs-Standards entsprechen, durchzuführen. Wer bis zu diesem Zeitpunkt nicht umgestellt hat, kann somit keine Zahlungen mehr tätigen oder erhalten.

Gibt es Möglichkeiten, den IBAN besser lesbar zu gestalten?

Durch die langen Ziffernstafetten können beim Eingeben des IBAN leicht Fehler passieren. Aber keine Angst, durch den modulartigen Aufbau des IBAN wurde Fehlüberweisungen vorgebeugt. Um Fehler aber von vornherein zu minimieren, empfehlen wir, den IBAN vierstellig zu gliedern. Am obigen Beispiel sieht das so aus: AT61 1904 3002 3457 3201

UNSER TIPP ZUR UMSTELLUNG AUF IBAN UND BIC:

Warten Sie nicht bis zum letzten Moment! Vielleicht nützen Sie die Umstellung zur Überarbeitung und Modernisierung Ihres Briefpapieres?! Wir von FALKEmedia sind Ihnen dabei natürlich gerne behilflich. Sollten Sie noch Fragen zu diesem Thema haben, kann Ihnen sicher Ihre Hausbank helfen, bzw. stehen auch wir Ihnen unter office@falkemedia.at gerne zur Verfügung.